Das schwarze Loch im Internet
Wusstet Ihr dass es im Internet schwarze Löcher gibt? Nein? Ich auch nicht, bis ich eben eine Nachricht auf Golem gelesen habe.
Eine Universität in Washington hat nun ein Projekt veröffentlicht, mit dem man schwarze Löcher im Internet aufspühren kann. Schwarze Löcher im Internet sind Webseiten bzw. Server die nicht antworten und so Anfragen ins leere laufen lassen. Dies kann meist mehrere Gründe haben, zum einen kann der Server ausgeschaltet sein (was aber im seltenstem Fall sein sollte), ein DNS-Eintrag stimmt nicht (den Server gibt es unter dieser Adresse garnicht) oder es gibt Verbindungsprobleme zwischen dem Client der die Anfrage stellt und dem Server der antworten soll (sprich, der Server bekommt dies Anfrage niemals zu Gesicht). Um solche Ausfälle nun lokalisieren zu können, hat die Universität ein Projekt mit dem Namen Hubble veröffentlicht.
Sinn und Zweck von Hubble ist es, diese Ausfälle besser protokolieren zu können, dies ist hauptsächlich für Netzwerk-Betreiber interessant. Wie Katz Bassett berichtet, wissen Netzwerk-Betreiber leider viel zu wenig von ihrem eigenem System.
Man würde annehmen, dass die Netzwerk-Administratoren der Internet-Service-Provider Zugriff auf bessere Daten hätten. Das stimmt aber nicht. Normalerweise schicken sie eine E-Mail in ein Forum mit der Aufforderung ‘Hey, könnt Ihr das mal ausprobieren und sehen, ob Ihr damit auch ein Problem habt?