Datenschutz? Nein, Danke!
Es ist relativ oft der Fall, dass ich mich doch sehr über andere Menschen wundere, welche Daten sie von sich preisgeben ohne weiter darüber nachzudenken, was diese Daten eigentlich anrichten könnten.
Aktuelles Beispiel dafür ist ein neues “Feature” bei Facebook. Dort hat man seit neustem die Möglichkeit, seine Handynummer zu hinterlegen um sich Orten zu lassen. So wird der aktuelle Standort ermittelt und auf der eigenen Facebook Seite hinterlegt, somit kann jeder sehen, wo sich die Person aktuell aufhält.
Wenn ich nur daran denke, wieviele Leute wieder dieses super tolle Feature benutzen werden, könnte ich kotzen.
Es gibt einfach viel zu viele Leute, die einfach nicht nachdenken bevor Sie etwas von sich preis geben. Alleine die StudiVZ Profile von manchen Menschen – niemand denkt daran, dass dort eventuell auchmal der zukünftige Arbeitgeber reinschauen könnte. Dort machen sich dann natürlich Bilder wie man über der Kloschüssel hängt, sehr gut. Auch wer selbst nichts zu verbergen hat, sollte aufpassen. Soweit ich informiert bin, gab es mal jemanden der sich in einer Partei beworben hat und abgelehnt wurde, da einer seiner StudiVZ-Kollegen rechtsradikal war und es ein Foto gab, wo beide Personen drauf verlinkt waren.
Seid euch darüber im klaren, welche Informationen ihr ins Internet stellt. Sind sie erst einmal im Internet, kann diese Daten jeder einsehen. Egal ob Freunde, Eltern, Verwandte, Kolegen, Chefs, Polizei oder Datensammler.
Quelle: Shortnews
August 15th, 2008 at 4:34 pm
Merkt euch noch eines: Das Internet vergisst nicht!
August 17th, 2008 at 2:37 am
Ich kann driekt auch meinen Senf dazu geben. Denn selbst wenn man nirgens seine Adresse hinterlegt…sie ist ganz einfach raus zu bekommen. Ich habe dadurch unlängst eine Wetter verloren. Ich hatte gewettet, dass ein Bekannter meine Adresse nicht ruas bekommt. Dieser Bekannte wusste gar nichts drüber, wo ich wohne, hatte nur meine Handynummer und kannte mich im Wer-kennt-wen. Er hatte ruck-zuck unsere Festnetznummer raus, obwohl wir nicht im Telefonbuch stehen und ruck zuck uch meinen Heimatort und konnte dann vor Ort auch die Straße und die Hausnummer in Erfahrung bringen…ich war sehr überrascht, dass er es geschafft hat…aber da sieht man wie durchsichtig man im Internet wird….
August 17th, 2008 at 2:42 am
Das schlimme an der ganzen Sache war, dass er die Adresse von einer Apotheke erhalten hat. Einfach eine lustige Geschichte ausgedacht und der hiesige Apotheker schaut mal eben im Computer nach… *kopfschüttel*